Moderater Sport stärkt die Abwehrkräfte!

Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige Bewegung abhärtet. Es gibt aber dabei nicht die eine richtige Sportart. Egal, ob man regelmäßig joggen geht, sich im Ring mit seinen Boxeinheiten abkämpft oder an Geräten Gewichte stemmt – es kommt auf das optimale Bewegungspensum an. Rund vier Sporteinheiten pro Woche sind ideal. Aber dabei muss man sich gar nicht jedes Mal voll auspowern. Im Gegenteil! Wer sich moderat bewegt, tut seinem Immunsystem mehr Gutes, als wenn bis zur Erschöpfung trainiert wird. Den Grund dafür haben Mediziner ebenfalls in Studien herausgefunden. Man könnte sagen, dass Sport wie ein Medikament wirkt. Sprich: Wer ihn mit der richtigen Dosis betreibt, stärkt sein Immunsystem. Wer es übertreibt, kann sogar das Gegenteil bewirken. Denn ein bis zwei Stunden nach einer Höchstbelastung sprechen die Wissenschaftler von einem sogenannten "Open Window". In diesem Zeitfenster kommt es zu einem Abfall von bestimmten weißen Blutkörperchen, die eigentlich Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien in Schach halten sollen. Das passiert nicht zuletzt durch den Verlust von Kohlehydraten, die zur Energiegewinnung bei intensiver sportlicher Betätigung benötigt werden. Um die Abwehrkräfte gerade hier zu unterstützen, sind kohlenhydrat- und proteinreiche, aber fettreduzierte Mahlzeiten ideal.

Wellness hält gesund

Jede Menge Helfer sind in unserem Körper unterwegs, um Viren, Bakterien und anderen Krankheitserreger abzuwehren. Sport in Maßen ist eine Möglichkeit, um eine stärkende Mauer um uns herum aufzubauen. Dabei ist es egal, on man an der frischen Luft unterwegs ist oder in einem Sportstudio seine Einheiten absolviert.

Man kann sich aber auch mit wohlverdienten Wellnessanwendungen für die Winterzeit wappnen und schlägt dabei auch noch zwei Fliegen mit einer Klappe. So sind entspannende Massagen nicht nur eine Wohltat für die gestresste Seele oder verspannte Muskeln. Wer sich seine Sorgen sanft wegkneten lässt, reduziert auch den Spiegel der Stresshormone und schüttet das als Kuschelhormon bekannte Oxytocin aus und das stärkt nicht zuletzt unser Immunsystem.

Eine weitere wirkungsvolle Möglichkeit, sich erfolgreich gegen Verkühlung & Co zu wehren sind regelmäßige Saunagänge. Die extremen Temperaturwechsel zwischen Aufguss und Abkühlung wissen nicht nur die Skandinavier für ihre Gesundheit zu nutzen. Denn dadurch wird das vegetative Nervensystem stimuliert und der Körper lernt dabei, sich besser an Temperaturschwankungen anzupassen. Entzündliche Prozesse haben durch die bessere Durchblutung auch weniger Chancen.

Kraft des Geschmacks

Sport und Wellness sind starke Partner für ein gutes Immunsystem. Wenn dann noch die richtige Ernährung dazukommt, können uns Bakterien und Viren eigentlich kaum mehr aus der Bahn werfen. Mit diesen Tipps schmeckt das Essen nicht nur, es stärkt uns auch von innen: Für maximale Immunpower sorgen etwa Nüsse, da sie viel Vitamin E und Antioxidantien enthalten. Ähnlich viel Kraft geben Gemüse wie Brokkoli oder Kohl, die dank Vitamin C, E, K Chrom und Folsäure auch dem Geist gut tun und nicht zuletzt ein optischer Genuss in jeder Bowl sind. Ingwer wirkt wärmend und schützt genauso vor Erkältungen wie scharfe Gerichte, die die Nase zum Laufen bringen und dadurch die Überlebenschancen von Krankheitserregern einfach wegspülen

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